Das Feuer ist ein zentraler Sammelpunkt, ein Zentrum, ein Fokus, eine Heimat in der Wildnis. Für so ein Feuer den rechten Platz finden, es entfachen, Holz suchen und finden, das Feuer pflegen, es als Kochfeuer ausrichten oder als Licht- und Wärmespender – diese Tätigkeiten bieten für viele Menschen bedeutsame Anstöße. Es ist schon als alltägliche Notwendigkeit bedeutsam und kann innerhalb ritueller Strukturen sogar zum zentralen methodischen Element werden."
Wer viele Feuer entfacht, aufgebaut und gehütet hat, wer weiß wie harzig Kiefernfeuer riechen und wie leise Birken brennen, wer oft im Rauch gesessen hat, wer am Tag und in der Nacht, im Wald und in der Wüste, bei Wind, Regen oder brütender Sonne mit Feuer zu tun hatte, der kann auf einen feineren „Elementarsinn“ zurückgreifen, als jemand, der mit offenem Feuer gar nicht mehr in Berührung kommt..
in diesem Sinne, hinaus in die Wälder, ans Meer, den Flüssen entlang, auf die Berge oder auch nur in den Park nebenan; hinauszukommen in die Sonne, den Nebel, den Regen, ans knisternde Feuer; hinauszugehen und zugleich auch einzutreten in diese Räume, die selten auf spektakuläre und meist auf stille Weise für viele zu einem heilenden Erlebnisraum werden konnten.
Zirbl - 19. Mrz, 09:36